Wie werde ich Journalist?
Der Beruf des Journalisten ist auch in Zeiten, wo es auch großen Verlagen nicht besonders gut geht, weil das Print-Geschäft unter der Konkurrenz der neuen Medien leidet und Anzeigenverkäufe rückläufig sind, für viele junge Menschen sehr attraktiv.
Deshalb stellt sich für viele junge Menschen die Frage, wir werde ich eigentlich Journalist. Die ehemalige Redaktionsleiterin und jetzige Professorin für Journalismus an der FH Würzburg-Schweinfurt Gabriele Goderbauer-Marchner weißt dazu Antworten, die sie unter anderem in ihrem Ratgeber „Journalist werden“ nennt.
Und Antworten sind heiß begehrt, denn schon die Möglichkeiten des Werdeganges sind sehr vielfältig, ohne dass es ein Patentrezept gibt. Praktika, Hospitanz, Quereinstieg, Journalistenschulen, ein geisteswissenschaftliches Studium oder ein Journalismus Fernstudium – das alles können Wege sein, die in eine Redaktion führen.
Welche Wege gibt es in den Beruf?
Und das ist eine weitere wichtige Frage: Welche Arbeitsstätten gibt es für Journalisten? Da sind etwa Print-Medien, Radio, Fernsehen oder Online-Medien. Man selbstständig journalistisch tätig sein oder in einer Festanstellung. Goderbauer-Marchner gibt in ihrem Werk einen Überblick in den verschiedenen Arbeitsfelder und die Wege dorhin und sagt, welche persönlichen Voraussetzungen gegeben sein müssen, um im dem Beruf erfolgreich zu sein.
Sehr hilfreich ist auch ein Kapitel über Förderungsmöglichkeiten durch Stiftugen und Stipendien, die auf dem Weg zum Journalisten oder zur Journalistin den Weg ebenen können. Und durchaus kritisch wird Interessierten auch ein Einblick und Ausblick gewährt, wie es um die berufliche Situation der schreibenden Zunft bestellt ist. Deshalb zeigt die Autorin auch auf, wie sich die Branche seit der Medienkrise 2001 und im Zeitalter von Online- und Video-Journalismus entwickelt hat und voraussichtlich entwickeln wird.
Der Ratgeber ist also sowohl für Menschen sehr informativ, die sich schon entgültig für den Beruf entschieden haben und vielleicht schon in der Ausbildung stecken, als auch für solche, die wissen wollen, ob der Beruf überhaupt etwas für sie ist.